Zum Haupt-Inhalt

Die Zunkunftsinitiative

In den letzten Jahrzehnten ist immer deutlicher geworden, dass die Gestaltung einer guten Zukunft für unsere Region eine engagierte und weitblickende Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachdisziplinen, Institutionen und Organisationen erfordert. Erst eine integrierte Betrachtung und strukturelle Verknüpfung von Themen, z. B. von Wasserwirtschaft und einer quartiersbezogenen Stadt- und Freiraumplanung, nutzt die vorhandenen Chancen, trotz knapper finanzieller Spielräume Weichen für eine erfolgversprechende Stadt- und Landschaftsentwicklung zu stellen. So können auch die mit dem wasserwirtschaftlichen und ökologischen Umbau des Emschersystems verbundenen Zukunftschancen vor allem über integrale Planungs- und Handlungsansätze gehoben werden.

Im Mai 2014 haben vor diesem Hintergrund die Emscherkommunen, die Emschergenossenschaft und das Land NRW mit einer gemeinsamen Absichtserklärung den Startschuss zur Zukunftsinitiative " Wasser in der Stadt von morgen" gegeben. Die Partner bekennen sich dazu, ihre bestehenden Planungskooperationen über eine innovative Planungskultur zu intensivieren und die Effektivität und Nachhaltigkeit der Bemühungen um die Lebensbedingungen in der Region zu verbessern. Vorrangiges Ziel ist die Umsetzung wassersensibler Projekte, die einem integralen Handlungsansatz folgen und für sichtbar neue Lebensqualitäten in den Städten sorgen. Die Zukunftsinitiative bietet auch die Plattform zur gemeinsamen Bearbeitung der Fragestellungen, die sich aus der erforderlichen Anpassung der wasserwirtschaftlichen Infrastruktur an den Klimawandel ergeben, die aus der Wasserrahmenrichtlinie resultieren oder die sich in Bezug auf Qualitätssteigerungen der Stadtlandschaft stellen. Bei all diesen Themen sind integrierte Betrachtungsweisen geboten. Hierzu müssen die Schnittstellen zwischen der Gestaltung der räumlichen Entwicklung und den siedlungswasserwirtschaftlich-infrastrukturellen Systemen im Sinne einer wassersensiblen Stadtentwicklung neu interpretiert und gelebt werden.

Dazu braucht es im gemeinsamen Handeln neue Formen der Zusammenarbeit und des Erfahrungsaustauschs. Auch hier ist es Ziel der Zukunftsinitiative, Akzente zu setzen und die Entwicklung neuer Formate und deren Umsetzung zu unterstützen.